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Testbericht

 

Modell:

Rafale

Hersteller:

hype

Spannweite:

650 mm

Länge:

1000 mm

Gewicht leer:

517 g

Gewicht flugfertig:

644 g

Impeller:

1 * 55 mm (Innenläufer)

Material

EPS

Baukasten

ARF

Lieferumfang

Modell, 3 Servos, 1 Impeller, 1 Brushless Motor; Brushless Regler, 3S Lipo-Akku, Lipo-Lader

Standschub:

700g bei 10,8Volt 32 Ampere 31.200 U/min

Erster Eindruck:

Der 'Karton', in dem das Modell geliefert wird, besteht aus einem stabilen EPS-Formteil, in dem die wenigen vorgefertigten Teile gut fixiert untergebracht sind.

Wo sind die Kleinteile?
Die einizgen Kleinteile, die noch nicht montiert sind, sind die drei Fahrwerksbeine mit Rädern. Ansonsten findet sich noch der Lipo-Akku samt Lader im Karton und natürlich die Bauanleitung.

Im Test verbautes Zubehör
1 Futaba Empfänger R608FS

  

 

 

Was bleibt zu tun?
Die beiden Tragflächen, die Seitenflosse und die drei Fahrwerksbeine müssen noch angeklebt werden. Das Seitenrudergestänge und die vorverlegten Kabel für die Querruderservos werden angeschlossen. Auf der Unterseite ist die Abdeckung für den Regler und das Stromkabel festzukleben und dann fehlt nur noch der schon mitgelieferte Lipo-Akku und ein Empfänger.

Benötigt wird ein Empfänger mit (mindestens) 4 Kanälen (2* Querruder 1*Seitenruder und 1 Regleranschluß).
Der Sender benötigt eine Delta-Mischfunktion. Sehr hilfreich ist es, wenn im Sender 30% Expo auf die Steuerfunktionen einstellbar sind, damit um die Neutrallage herum die Steuerwege gering sind und nach außen exponential grösser werden.

Der Antriebsakku
Ein 3-zelliger Lipo-Akku mit 1300 und DEANS-Anschluss wird samt Ladegerät mitgeliefert. Mit diesem Akku (119g) passt der Schwerpunkt exakt.

Der Brushless-Regler
ist ebenfalls schon eingebaut. Technische Daten sind nicht bekannt.

Der Start:
Das Modell wird dank Fahrwerk vom Boden aus gestartet. Auf einer normalen Hartpiste ist das ohne weiteres und spurteu möglich.

Alternativ bietet sich an, auf das Fahrwerk zu verzichten und aus der Hand zu starten. Das kommt dem Flugbild zugute. Die Unterseite sollte dann zum Landen mit einer durchsichtigen Folie verstärkt werden. Sinnvollerweise sollte beim Erstflug von einem routinierten Starthelfer geworfen werden. Die Rafale steigt Dank des recht kraftvollen Antiebes rasch und gewinnt schnell an Höhe so dass das Gas, pardon der Strom, zurueckgenommmen werden kann.

Der Flug:
Die Rafale benötigt nicht ständig Vollgas und ist auch mit weniger munter unterwegs, was der Flugzeit zu Gute kommt. Das Flugbild hält, was der Anblick im Stand verspricht und das Modell reagiert gut auf alle Ruder. Expo ist, wie bei allen Impellerjets, ein Muss zum sauberen Flug.

Die Landung:
Auch die Rafale lässt sich sehr viel langsamer landen, als das auf den ersten Blick aussieht. Wie viele andere Impellerjets auch, lässt sie mit wenig Antrieb problemlos zur Landung steuern und zum Schluss stärker angestellt butterweich „ablegen“ oder aufsetzen.

Der Eindruck:
Die Rafale ist aus sehr feinporigem EPS hergestellt. Das erlaubt zum Einen sehr kleine Oberflächendetails abzubilden zum Anderen ein niedriges Gesamtgewicht für ein Modell dieser Größe zu erreichen.
Nachteil ist die höhere Empfindlichkeit des Materials gegenüber Holz oder EPP. Wer Wert auf dauerhaft gutes Aussehen legt, sollte schon ein wenig mehr "Landeerfahrung" haben. Die Rafale stellt fliegerisch jedoch keine grossen Ansprüche und bietet sich für den Propeller-Umsteiger als erstes Impellermodell an.
Mit rund 700 Gramm steht mehr Schub als Gewicht zur Verfügung und enstpricht sogar in diesem Punkt dem Original.
Einzig negativ aufgefallen ist die recht empfindliche Oberfläche.

Das Potential:
Die Rafale benötigt kein Tuning. Ein zweiter Akku vielleicht aber der Rest ist perfekt in Aussehen und Leistung.

Fazit:
Es handelt sich bei der Hype Rafale um ein sehr gut detailliertes und vorbereitetes ARF-Modell für den fortgeschrittenen Modellpiloten als Einstieg in die Impellerfliegerei mit ein wenig "mehr" Übung aufgrund der empfindlicheren Oberfläche. Dem weniger Erfahrene wird dieses Modell als zweites nach einem EPP-Schaummodell (wie Twister oder Carsson Eurofighter) empfohlen. Beachtenswert ist die komplette Ausstattung mit Akku und Ladegerät.